Ergebnis und Bewerbung

Auswertung des Tests

Die Testauswertung wird von unserem Partner ITB im Auftrag durchgeführt und ist ein komplexer Prozess mit zahlreichen Qualitätssicherungen, weshalb hier nur die wesentlichen Grundzüge dargestellt werden. 
Zunächst wird die Anzahl der gewerteten und richtig gelösten Aufgaben für jede Aufgabengruppe berechnet ("Punktzahl"), wobei jede richtige Lösung mit einem Punkt bedacht wird. Nach der Auswertung der einzelnen Aufgabengruppen erfolgt die Berechnung des Gesamttestergebnisses. Dafür werden die in den einzelnen Aufgabengruppen erzielten Punktzahlen zunächst addiert.

Dadurch, dass Teilnehmende eigenständig aus mehreren Testterminen pro Jahr auswählen können, erfolgt im Anschluss eine Berechnung, die die Testergebnisse der Teilnehmenden verschiedener Testtermine vergleichbar macht - das sogenannte Equating. Dabei handelt es sich um ein in der Testdiagnostik etabliertes Verfahren.

Schwarzes Ausrufezeichen auf einem gelben Schild

Beachten Sie: Aufgrund des transformierten Equatings können Sie Ihr Testergebnis nicht selbst berechnen. Aus diesem Grund sind auch Ergebnisse aus Testsimulationen im Vorfeld nicht unbedingt aussagekräftig.

 

Im nächsten Schritt wird die per Equating transformierte Punktzahl in eine Skala mit dem Mittelwert 100 und einer Standardabweichung von 10 umgerechnet ("Standardwert"). Durch die Verrechnug mit Hilfe des Equatings, ist die "Punktzahl" alleine auch nicht aussagefähig und wird deshalb auch nicht auf dem Ergebnisbericht ausgegeben. Nur der "Standardwert" lässt einen Vergleich zwischen verschiedenen Testergebnissen über verschiedene Testzeiträume zu. 

Ein Dokument was mit einer Lupe betrachtet wird

Im Zuge der Auswertungen finden diverse Qualitätssicherungsmaßnahmen statt, damit die Korrektheit des Testergebnisses gewährleistet ist. So werden u.a. die Antwortbögen mehrfach gescannt und bei kleinsten Unstimmigkeiten auch noch zuätzlich manuell ausgewertet.

 

Ein '!' und ein '?'

Sollten Sie dennoch Zweifel an Ihrem Testergebnis haben, können Sie eine Anfrage auf Nachprüfung stellen. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass eine persönliche Einsicht in die Testhefte nicht möglich ist.

 

Interpretation des Ergebnisses

Die Rückmeldung der Testergebnisse erfolgt sowohl über den Standardwert als auch über einen Prozentrang. Das Testergebnis ist dabei über beide Rückmeldungsformen für Sie ähnlich interpretierbar. Ein überdurchschnittliches Testergebnis ist sowohl anhand des Standardwerts als auch des Prozentrangs erkennbar.

Darstellung einer gaußschen Glockenkurve mit einem Mittel von 100

Der berichtete "Standardwert" ist das zentrale Testergebnis und für die Bewerbung zum Studium relevant. Er schwankt zwischen 70 und 130 mit einem Mittelwert aller Teilnehmenden eines Testzeitraumes von 100. Allgemein gilt: Ist der Standardwert größer als 110, dann wurde eine eindeutig überdurchschnittliche Leistung erbracht. Liegt der Standardwert unter 90, dann hat der bzw. die Teilnehmende ein eindeutig unterdurchschnittliches Resultat erzielt – immer bezogen auf die Gesamtzahl aller Teilnehmenden. „Durchschnitt” ist an dieser Stelle nicht umgangssprachlich zu verstehen, sondern in Relation zu den anderen Testteilnehmenden.

Der ebenfalls berichtete "Prozentrang" gibt an, wie viel Prozent der Testteilnehmenden ein niedrigeres oder allenfalls gleich gutes Ergebnis erzielt haben. Ein Beispiel: Ein Prozentrang von 95 besagt, dass 95 Prozent aller Testteilnehmenden an einem Testtag ein gleich gutes oder schlechteres Ergebnis erzielt haben, bzw. nur 5 Prozent besser abgeschnitten haben. Bei einem Prozentrang zwischen 16 und 84 wird das Testresultat als durchschnittlich eingestuft.

Darstellung einer Wage

Noch ein kurzer Hinweis: Bei dem Vergleich von Testergebnissen von verschiedenen Testterminen kann der Fall auftreten, dass Standardwerte und Prozentränge der einzelnen Aufgabengruppen jeweils unterschiedlich sind, auch wenn Standardwert und Prozentrang für den Gesamtwert identisch sind. Dies kommt durch den Ausgleich von potenziellen Unterschieden zwischen den Testterminen im Rahmen der statistischen Auswertung des Gesamttests zustande und sorgt für eine fairere Beurteilung aller Testteilnehmenden. 

 

Schwarzes Ausrufezeichen auf einem gelben Schild

Beachten Sie: der TMSnat ist ein fachspezifischer Studieneignungstest und das Ergebnis ist eine Vorhersage, wie "erfolgreich" man das Studium wahrscheinlich bestreiten wird (insbesondere bis zum ersten Staatsexamen). Ein TMSnat-Ergebnis trifft keine Aussage, ob Sie ggf. ein/e guter Arzt/Ärztin wären.

 

Bewerbung mit dem Ergebnis

Studiengänge im hochschuleigenen Auswahlfahren

Schriftzug 'hochschul' in Blau, darunter 'start' in Rot, sowie 'Stiftung für Hochschulzulassung' in Grau.

Für das Studium der Human-, Zahn- und Tiermedizin sowie der Pharmazie, ist die Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de) die wichtigste Adresse, da diese Fächer bundesweit zulassungsbeschränkt sind. Dort finden Sie alle wichtigen Informationen über Auswahlregeln und -grenzen.

Mit dem veröffentlichten Ergebnis des TMSnat in Ihrem Account und Ihrer Hochschulzugangsberechtigung bewerben Sie sich über hochschulstart.de bei der Hochschule Ihrer Wahl.

Hinweise der Stiftung

  • Bitte bewerben Sie sich schon möglichst vor der TMSnat-Ergebnisbereitstellung, das TMSnat- Ergebnis können Sie später nachreichen.
  • Senden Sie alle nicht-TMSnat-bezogenen Unterlagen im Anschluss an die elektronische Bewerbung so früh wie möglich per Post an Hochschulstart.
  • Die Eingabe Ihres Testergebnisses muss im Antragssystem der Stiftung bis einschließlich zum 15.01./15.07. erfolgen (AntOn).
  • Ein postalischer Nachweis Ihres Testergebnisses gegenüber der Stiftung ist in diesen Fällen nicht erforderlich.
  • Achten Sie auf die korrekte Eingabe der Prüfziffer. Diese finden Sie am Ende Ihres Testberichts.

Schwarzes Ausrufezeichen auf einem gelben Schild

Beachten Sie: Die Hochschulen legen in Ihren Auswahlsatzungen eine Gültigkeit fest, wie lange ein TMSnat-Ergebnis anerkannt wird. In der Regel kann dieses für maximal vier Vergabezeitpunkte genutzt werden. Wenn Sie bspw. im Mai 2027 den TMSnat absolviert haben, dann können Sie sich mit diesem Ergebnis für das WiSe 27/28, SoSe 28, WiSe 28/29 und SoSe 29 bewerben.

 

Studiengänge über Einrichtungen der Vorabquoten

Wenn Sie sich für eine/mehrere Landarztquoten interessieren, müssen Sie sich direkt bei den jeweiligen Einrichtungen bewerben. Achten Sie hier auf die Bewerbungsfristen, diese sind früher und unterscheiden sich von denen bei hochschulstart.de.

Schwarzes Ausrufezeichen auf einem gelben Schild

Beachten Sie: Das TMSnat-Ergebnis dient ausschließlich der Bewerbung um einen Studienplatz für einem medizinischen Studiengang an den auf der TMSnat-Webseite genannten Hochschulen/Einrichtungen

 

 

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